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Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.

Der Schrecken verliert sich vor Ort

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: Aufl. 2013 (14. März 2013)

Der Schrecken verliert sich vor Ort: Roman von Monika Held geht unter die Haut. Heiner hat überlebt, das Grauen des KZ Ausschwitz. Überlebt, aber doch gleichzeitig gestorben, denn kann man danach ein normales Leben führen, “ES” je vergessen?
Monika Held erzählt in drei Teilen die Geschichte einer Liebe und eines Lebens, geprägt von dem was Heiner erlebte und nie vergessen kann. In einer Nüchternheit erzählt, ohne Patos, aber extrem intensiv geschrieben, wird ein Teil in der Vergangenheit in die Gegenwart geholt, welcher nie vergessen werden kann, nie vergessen werden soll.

mehr über das Buch im Blog, anlässlich des Welttages des Buches

 

 

Blinde Vögel

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Marathonduell Erster Fall für Mayer & Katz

 



 

  • Broschiert: 370 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1 (4. Februar 2013)

Marathonduell: Erster Fall für Mayer & Katz (Blick ins Buch) bei Amazon

Der Wiener Marathon, der Vienna City Marathon feiert heuer am 14. April seinen 30. Geburtstag, rund 65 000 Zuschauer werden die erwarteten 25 000 Läufer entlang der Strecke anfeuern. Start ist beim UNO-Gebäude/ Reichsbrücke, der Zieleinlauf ist nach 42,159 Kilometern beim Heldenplatz.

Hobbyläufer, Profis, Staffeln, weniger trainierte, solche die sich etwas beweisen wollen, Frauen, Männer aus allen Ländern treten an aber bei diesem auch ein Mörder. Oder doch nicht, wie könnte er die Strecke laufen, bei allen Kontroll-Zeitmesspunkten aufscheinen und gleichzeitig einen Mord begehen? Also scheidet der Geliebte aus, schon gar weil es kein Testament gibt, er also nichts erben wird. So muss Chefinspektor Katz sich einen anderen Verdächtigen suchen, der Bruder vielleicht? Zu perfekt aber würde der Marathonlaufende Geliebte in das Schema eines Mörders passen. Aber Katz lief selber den Marathon mit und hat ihn eindeutig als Mitläufer gesehen und auf den ganzen TV-Aufzeichnungen ist er auch zu sehen, zu einfach wäre die Auflösung gewesen.

Elisabeth Zwirn, eine reiche Erbin, ein spätes Mädchen, das die große Liebe gefunden hatte, ermordet mit dem Hammer, keine Zeugen, keine Beweise, aber wer war der Mann den Gruppeninspektorin Daniela Mayer gesehen hat? Eigentlich wollte sie nur eine ruhige Kugel schieben, abkommandiert zum Marathon, die gewohnte ruhige Kugel wie  in ihrem Kommissariat West. Ihr Einsatzgebiet an diesem Tag schließt leider auch die Wohnung von Frau Elisabeth Zwirn mit ein, so muss sie zum Tatort und trifft auf den Chefinspektor mit den rasierten Augenbrauen.

 

Eine junge Inspektorin die die Karriereleiter meidet, den Biss verloren hat, zufrieden Dienst nach Vorschrift macht, nach Feierabend ihr Glück mit ihrer Lebensgefährtin genießt, trifft auf einen altgedienten Ermittler, dessen Ruf legendär ist. Zu Beginn zweifelt sie am Geisteszustand von Karl Maria Katz, sehnt sich nach der Ruhe ihres alten Büros zurück. Gemeinsam ermitteln sie in diesem Fall, ungleicher geht es kaum noch, aber nach einer durchzechten Nacht in der Wohnung deren Besitzer Plüschpantöffelchen mit Krone trägt, heißt es für die beiden;: Langsam wachs ma zamm“.

Es ist ein „leiwanderer Krimi“, um es in Hochdeutsche zu übersetzen, es ist ein sehr guter, klasse, prima und super geschriebener Kriminalroman.

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Alles, was grün ist!: Österreichs Öko-Pioniere und ihre unkonventionellen Wege zum Erfolg




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Öffne deine Seele

 


 

 

  • Stephan M. Rother
  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: rororo (1. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • "Ich liege in der Dunkelheit. Sie sehen mich: Gefesselt, ausgeliefert, blind. Ich weiß, dass sie darauf warten, Millionen von Menschen. Dass sie mein Schweigen nicht begreifen. Dunkelheit. Schmerz. Angst. Er wird zurückkommen, und ich kann nur beten ... Beten, dass es ein rascher Tod ist, den er für mich bereithält"

 

Die Seele, die eigene Seele zu öffnen, heißt alles preis zugegeben. Gefühle, Gedanke, Sehnsüchte und auch Hoffnungen, die man nur sich selbst eingesteht, werden offenbart.

Genau dies will die dunkle Gestalt im neuem Thriller von Stephan. M. Rother. Es ist ein neuer Fall, der ein Ermittlerteam nicht nur fordert sondern auch selbst in Gefahr bringt.

Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs werden zum Fundort einer Leiche gerufen, ein junger Mann, aber nicht irgendeiner, sondern der Erbe einer der einflussreichsten Hamburger Familien. Allen gut bekannt aus den Societyberichten der Zeitungen, aber Albrecht kannte das Opfer, mehr und besser als es seine Kollegen wissen. Die Vorgeschichte der Ermittler, wird kurz immer wieder erwähnt, es reicht um sich ein Bild zu machen, macht aber auch neugierig auf den ersten Band.

Im Laufe der Ermittlungen tauchen immer mehr Verstrickungen und Leichen auf, waren sie Selbstmörder oder wurden sie zu Opfern eines grausamen Mörders. Doch warum lassen alle Opfer sich scheinbar freiwillig töten, ohne Gegenwehr, erst im Todeskampf versuchen sie dem unvermeidlichen Ende zu entkommen.

Neben der Handlung lebt der Thriller vor allem durch die starken Persönlichkeiten die in der Geschichte ihre Rolle spielen. Sei es die vornehme, reiche Gattin, oder aber, mein Favorit der Nebendarsteller neben den Ermittlern, der Fernsehguru. Jemand, der via TV eine Anlaufstelle für all die verzweifelten Menschen ist, die einsam und verlassen sind, die am Leben verzweifeln, oder aber ist er derjenige der für sie das Tor zum Tod öffnet? Dieser Marius, eine Persönlichkeit die vom öffentlichen Seelenstriptease seiner Seher lebt und damit Geld verdient und im Kreis seiner Jünger scheinbar nur Gutes tut. Ist er wirklich das, was er vorgibt zu sein, oder aber doch ein Wolf im Schafspelz? Eine Inszenierung oder aber Wirklichkeit? Es wäre schön wenn Marius in einem der nächsten Bände wieder auftauchen würde.

Es gelingt hier dem Autor eines, den Täter bis zum Ende nicht zu offenbaren. Im Gegenteil, es gibt viele Verdächtige, zu einem scheinen alles Fäden zusammenzulaufen, aber wer ist der Mörder? Wer ist so grausam, wer schafft es ihre Seelen zu öffnen? Die Augen der Toten erzählen von etwas, sie erzählen davon das ihre Seele zwar geöffnet wurde, aber wie, vor allem WARUM?

Thriller leben ja in der Hauptsache von einem, der Spannung, diese mag zwar das Salz in der Suppe sein, aber man braucht doch noch ein paar andere Zutaten.

Betrachten wir es aus diesem Aspekt, den zu viel von der Handlung zu verraten, wäre nicht im Sinn einer Rezension, sie ist ja keine Inhaltsangabe.

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