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Der Weg des Raben

  • Gebundene Ausgabe: 230 Seiten
  • Verlag: Ecowin Verlag; Auflage: 1., Aufl. (9. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3902404876

 

Ein junger Novize erhält von einem älteren Mitbruder einen Rat der ihn sein ganzes Leben begleiten wird: "Mach es anders!"

Dieser Rat ist auch für uns zu beherzigen  sich nicht über die Fehler der anderen zu echauffieren, sondern es anders als sie zu machen, es besser zu machen.

Burkherd Ellegast schildert in seinem Buch "Der Weg des Rabens" nicht nur seinen Weg zum Abt von Stift Melk, sondern lässt uns auch an seiner Lebenserfahrung teilhaben.

Kam er sich doch oft wie der Mann aus La Mancha, Don Quichotte vor, ging er doch im  Kampf gegen die Windmühlen oft als Sieger hervor , so wurde unter seiner Amtszeit als Abt, Stift Melk ein neuer bedeutenden Platz gegeben, sei es als Bewahrer eine langen Kirchnentradition im Geist des Hl Benedikts, aber auch als einen Ort der Begegnung der Denker der heutigen Zeit.

 

Nicht nur der Klosteralltag der Benediktiner, ihre Geschichte sondern auch die Beweggründe die hinter dem Entschluss stehen sein Leben Gott zu weihen werden hier dem Leser nähergebracht. So ist wie Abt Burkhard anmerkt, n der heutigen Zeit eine verstärkte Sehnsucht nach Spiritualität zu finden,in einer Zeit die von Hektik,Stress und materiialistische Gedanken beherrscht wird

Das klösterliche Leben hat es in der heutigen Zeit noch Bestand, worin liegt die Kraft des Geistes der hier in den Mauern lebt, der den Glauben greifbar und begreifbar macht?

Der hl. Benedikt gründete um 529 sein erstes Klsoter auf dem Monte Cassino und führte dort seine Regeln ein, die „Regula Benedicti".In diesen wird das Leben der Mönche geregelt,die monastischen Tugenden, vor allem Gehorsam, Schweigen und Demut, die Verwaltung der Klöster, Dienste und Versorgung der Mönche, die Rechte von Prior und Abt aber auch der Umgang der Brüder miteinander wird hier zusammengefasst, und bildet seitherdie Grundlage für das Leben in vielen Ordensgemeinschaften.

Doch sind auch die Regeln vor mehr als 1400 Jahren geschrieben worden, haben sie in einer gewissen Art und Weise auch heute für uns noch einen Leitfaden verborgen der uns in manchen Lebenslagen richtungsweisend sein kann. Durch die philosphischen Gedanken die hier von Abt Burhard mit den Worten des Hl.Benedikts verbunden werden, gelingt es ihm uns diese versteckten Weisheiten zu erklären und dem modern denkenend Menschen begreifbar zu machen.

Paul Coehlo war von Abt Burkard tief beindruckt, bezeichnet ihn als sprituellen Mentor, als jemanden der Wege aufzeigt, wo man glaubt es gäbe keine mehr, der die Gedanken in die richtigen Richtungen leitet und den Leser dazu verführt sich mit seinem Leben auseinanderzusetzen und so über den Sinn und die Zukunft seines Lebens nachzudenken. In einer Zeit wo die Kirche auch nicht ganz unschuldig an ihrem negativen Image ist, wo negative Schlagzeilen die Medien beherrschen und die Rufe nach Veränderung immer lauter werden, ein Buch das dem Glauben wieder einen Platz im Leben des einzelen zugesteht, und ihm rät sich mit seinem Gewissen auseinanderzusetzen.Abt Burkhard gesteht hier auch Verfehlungen und nicht mehr zeitgemässes Denken der Kirche ein, das macht das ganze für den kritischen Leser glaubhaft.

Es mag hier zwar vieles sehr einfach klingen was geschrieben wurde, doch es im Alltag umzusetzen verlangt aber sich mit seinem Glauben auseinanderzusetzen und hier wird mit Hilfe der Regeln des Hl. Benedikts eine Orientierung geboten, werden doch fast alle Themen der heutigen Zeit angesprochen.

 

Der Autor:

Burkhard Ellegast


wurde 1931 als Sohn eines Stiftsfleischhauers in Melk geboren. Nach dem Besuch des Stiftsgymnasiums in Melk trat er 1951 in das Stift ein und studierte nach dem Noviziat bis 1956 Theologie an der Universität in Salzburg. In seinem letzten Studienjahr empfing er auch die Priesterweihe. An-schließend erfolgte ein Studium der Klassischen Philologie an der Universität Wien, das er 1963 mit der Promotion zum Doktor der Philosophie abschloss. Thema seiner Doktorarbeit sind die Handschriften der „Regula Benedicti".

Er war zunächst als Konviktserzieher und Gymnasialprofessor für Latein, Griechisch und Religion tätig, später als Subprior und Novizenmeister. 1975 wurde er zum Abt des Stiftes Melk gewählt und 1987 für weitere zwölf Jahre in diesem Amt bestätigt. Er war Initiator der umfassenden Restaurierung des Stiftes und öffnete das Haus im Geiste des Zweiten Vatikanums. Seit 2001 ist Abt Burkhard Vorsitzender der Monastischen Kommission der Österreichischen Benediktinerkongretation.

Die Regeln des Hl.Benedikts im Internet

 

 



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für den Inhalt verantwortlich Barbara Lechner