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Heute möchte ich den neuen Roman von Lea Korte vorstellen.

Am Ende des Beitrages ist ein Gewinnspiel , wer die Frage richtig beantwortet hat die Möglichkeit ein signiertes Buch "Die Maurin" von Lea Korte zu gewinnen.

Zur Autorin:

Lea Korte, geboren 1963, wanderte nach Abschluss ihres Studiums nach Spanien aus, wo sie zuerst in Katalonien, später im Baskenland und in Valencia als Übersetzerin und Autorin lebte. Von Anfang an setzte sie sich intensiv mit der Geschichte und Kultur ihrer Wahlheimat auseinander. Zusammen mit ihrem französischen Mann und ihren beiden Kindern lebt sie heute in Südspanien.Mehr über Lea Korte und ihre Werke auf Lea Korte's Blog.

Mit dem Roman "Die Nonne mit dem Schwert" (erschienen Droemer/Knaur April 2007) gelang der jungen deutschen Autorin Lea Korte ein Werk über eine Frau deren Leben ein einziges Abenteuer war. Die Lebensgeschichte von Catalina de Erauso entführt den Leser in das Spanien des 17. Jahrhunderts.

Spanien ist auch der Handlungsort des neuen Romans "Die Maurin"


  • Broschiert: 672 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426502305
  • ISBN-13: 978-3426502303

Das Buch ist hier erhältlich:

bol.de - einfach rund

 


 

Die Geschichte von "Die Maurin" beginnt im Jahr 1478 am Hofe von Abu l-Hasan Ali, dem Vater von Boabdil -der als der letzte Emir von Granada in die Geschichte einging. Hauptfigur ist Zahra as-Sulami ein junge Maurin die am Hof von Aischa, der Hauptfrau des Emirs lebt. Der brüchige Frieden zwischen den Kastiliern und den Emiren von Granada ist nur gefestigt durch die Tributszahlung der Emire  an die spanische Krone. Doch es brodelt auf beiden Seiten und der Frieden wird gebrochen. Als Hofdame und Vertraute von Aischas wird sie in einen Strudel der Intrigen hineingezogen und nicht nur ihr  Leben gerät in Gefahr; als Zahra  sich veliebt - in den Kastilier Gonzalo.

Die Mauren herrschten mehrere Jahrhunderte lang auf der Iberischen Halbinsel bis sie durch ein Bündnis christlicher Könige aus Zentralspanien vertrieben wurden und nur das Emirat Granada in Südspanien überblieb. Dennoch gedieh das maurische Königreich Granada weitere drei Jahrhunderte. Dieses Königreich wurde später bekannt für architektonische Meisterleistungen wie die Alhambra. Mit der Heirat von Isabella von Katillien und Ferdinand II wurde die Reiche Aragonien und Kastilien vereinigt. 1492 wurde Boabdil der letzte Emir von Granada von dem vereinten Spanien  besiegt und die glanzvolle Epoche der  Mauren im heutigen Spanien fand ihr  endgültiges Ende.

Im Zuge der Reconquista, die „Rückeroberung“ der iberischen Halbinsel für das Christentum,mussten die Mauren entweder ihre Heimat verlassen oder wie die jüdischen Bewohner zum christlichen Glauben übertreten.

Bauwerke wie die Festung Alhambra, Generalife (Sommerresidenz der Emire) und Albaicín, das ehemalige maurische Wohnviertel, heute Weltkulturerbe der UNESCO sind Erinnerung an die Herrschaft der Mauren, die die Geschichte der iberischen Halbinsel entscheidend mitprägten.

Und in diese Zeit entführt uns der neue Roman von Lea Korte. Die heute in Spanien lebende Autorin hat hier die Geschichte zweier jungen Menschen ,die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Herkunft nicht nur um ihr Leben sonder auch um ihre Liebe kämpfen müssen  in einen Roman eingebettet, der einem auch nebenbei Geschichte lehrt.

"Die zentrale Figur in 'Die Maurin' ist aber keine historische Persönlichkeit, sondern eine  ''ganz normale' Frau: Zahra as-Sulami. Sie - und ihre Familie - geraten zwischen die Räder der kastilisch-maurischen Mühlen"
(Lea Korte)

Zur Neuerscheinung Ihres Romans hat Barbaras Bücherregal Lea Korte interviewt.

 

 

LEA KORTE im Gespräch mit Barbaras Buchregal:

 

Buchregal: Deine Heldin in „Die Nonne mit dem Schwert“ ist ja eine historisch reale Figur. Wie bist du darauf gekommen, ausgerechnet über sie einen Roman zu schreiben?
Lea Korte: Auf diese Idee hat mich Monti, der Freund einer Freundin, gebracht: Er liest sehr viel und am liebsten über Geschichte und hat mir so begeistert von der „Nonne“ erzählt, dass auch ich gleich Feuer gefangen habe. Ich habe mir dann Catalina de Erausos Autobiografie gekauft – so hieß die Nonne im wahren Leben. Catalina de Erauso ist in Spanien sehr bekannt, so dass ihre Autobiografie nach wie vor gedruckt wird. Nachdem ich sie gelesen habe, fand ich ihre Geschichte noch faszinierender.

Buchregal: Du lebst ja in Spanien, umgeben von Geschichte, die in Burgen, Kirchen und Schlössern präsent ist. Kannst du dir vorstellen, einen Roman zu schreiben, der in der Gegenwart spielt?
Lea Korte:
Das habe ich schon getan, und zwar bevor ich mit den historischen Romanen angefangen habe. „Damals“ habe ich, unter anderem Pseudonym, „Frauenromane“ geschrieben, und derzeit liebäugele ich mit dem Genre des Psychothrillers. Irgendwie suche ich scheinbar gern neue Herausforderungen. Die historischen Romane werden aber wohl meine große Leidenschaft bleiben. Die Recherchen für diese Romane und das Hinabtauchen in vergangene Zeiten finde ich unheimlich spannend.

Buchregal: Wie entsteht bei dir die Idee für einen neuen Roman?
Lea Korte:
Das ist ganz verschieden. Meist „fliegen“ mich die Ideen einfach „an“, und ich habe eher das Problem, welche Idee ich zuerst realisiere, als dass es mir an Ideen mangelt. Die Idee zur Maurin kam mir, weil ich die Zeit der ausgehenden Reconquista faszinierend finde – und dann eine Figur gesucht habe, die diese Zeit repräsentieren könnte.

Buchregal: Die Geschichte zwischen Mauren und Christen ist ja sehr umfangreich. Gibt es eine historische Persönlichkeit, die dich hier besonders inspiriert ha
t?
Lea Korte:
Ich finde die Zeit der Reconquista an sich schon faszinierend – und sie zieht sich immerhin über 800 Jahre hin: jede Menge Stoff also! Die Zeit, über die ich in „Die Maurin“ schreibe, ist 1478 bis 1492. Die Katholischen Könige und der Großinquisitor Torquemada hatten in dieser Zeit auf der kastillischen Seite das Sagen, bei den Mauren waren es Aischa la Horra, die Frau des Emirs (der natürlich auch ;-) ), und später auch ihr Sohn, den die Spanier Boabdil nannten. Sie alle waren sehr extreme und entsprechend interessante Figuren. Aber es sind nicht nur die Personen, sondern auch das Zusammenspiel der Kulturen, das mich an der Epoche der Reconquista reizt. Zum einen haftet dem sagenumwobenen al-Andalus der Mauren noch ein wenig das Flair von 1001-Nacht an, und außerdem haben Muslime, Christen und Juden unter den Mauren einträchtig zusammengelebt und sich gegenseitig inspiriert und vorangebracht. Da tauchte bei mir natürlich gleich die Frage auf: Warum ging das damals – und warum geht es heute nicht mehr?

Buchregal: Kannst du dir vorstellen, ein reines Sachbuch über die Geschichte deiner neuen Heimat zu schreiben, eine Biografie über eine Persönlichkeit, die dich am meisten beeindruckt hat?
Lea Korte: Auf jeden Fall! Ich hätte da sogar einige Idee, aber leider hat der Tag nur 24 Stunden und so muss ich mich auf das beschränken, was mir am meisten auf der Seele brennt, und das sind erst einmal die historischen Romane.

Buchregal: „Nicht, weil die Dinge uns unerreichbar erscheinen, wagen wir nicht – weil wir nicht wagen, erscheinen sie uns unerreichbar“ . Du zitiertst Seneca, einen römischen Philosophen. Wie weit trifft dieses Zitat auf dich zu?
Lea Korte: Sehr! Ich bin jemand, der glaubt, dass man (fast) alles erreichen kann, wenn man sich nur voll und ganz für seine Ideen oder Ziele einsetzt. Oft haben wir zu viel Angst, etwas zu wagen – und kommen nur aus diesem Grund nicht ans Ziel unserer Wünsche. Das versuche ich auch meinen Kindern zu vermitteln: Ihr könnt alles schaffen, ihr müsst es nur wollen! Und wollen ist nicht: „ich hätte gern“ oder „es wäre schön, wenn“, sondern es ist wirklich nur ein „Ich will!“

Als ich mit 12 Jahren „erklärt“ habe, dass ich später Bücher schreiben will, haben mich die Erwachsenen nur belächelt, und in der Tat habe ich mich dann von meiner Mutter auch überreden lassen, erst einmal ein Studium abzuschließen, das mich notfalls ernähren könnte. Aber als ich das Diplom in der Hand hatte, war unser Pakt zu Ende, und ich habe meinen ersten Roman geschrieben – und das große Glück gehabt, sofort eine Agentur und einen Verlag zu finden. Damals war es der Heyneverlag.

Buchregal: Was ist dein Lieblingsort in „al-Andalus“?
Lea Korte: Oh, da gibt es viele! In dem schon recht klein gewordenen al-Andalus meines Romans ist Granada mit seiner Alhambra sicher der faszinierendste Ort. Bis 1236 gehörte Cordoba zu al-Andalus, und bis 1248 auch Sevilla – was beides wunderschöne Städte sind. Wir waren auch jetzt gerade wieder in Cordoba und Sevilla – auch wenn die Christen “damals“ die Moschee Cordobas zu einer Kathedrale „umgebaut“ haben, kann man dort doch noch immer die Leichtigkeit, das Schwebende und die Andacht spüren, das diese „Hallen“ einmal durchweht haben muss. Bemerkenswert ist auch der Kontrast zwischen den erhabenen Arkaden der Mauren – und den schweren, vollgeladenen Altären der Christen. Nur an wenigen anderen Orten kann man sich so gut vorstellen, was die Eroberung von al-Andalus durch die Christen wirklich bedeutet hat.


Buchregal:
In einem Interview hast du geantwortet, dass dich Thomas Mann sehr beeindruckt hat. Welcher Schriftsteller der vergangenen 20 Jahre hat dich danach am meisten beeindruckt?

Lea Korte: Ich mag sehr viele Autoren und das aus ganz verschiedenen Genre. Rebecca Gablé finde ich unter den historischen Romanautoren sehr gut, zumal sie in ihren Büchern genau die Mischung von Fiktion und Fakten hat, die ich mag. Ich lerne gern etwas beim Lesen, vor allem, wenn es so unterhaltend wie bei ihr verpackt ist und man sein Wissen geradezu nebenbei aufnimmt. Auch Thriller lese ich gern: Sebastian Fitzek mag wohl jeder, aber auch Bücher von Petra Hammesfahr und Minette Walters kann ich an einem Tag verschlingen.


Buchregal: Könntest du dir vorstellen, eine Familiensaga zu schreiben, die über mehrere Bände geht, oder konzentrierst du dich lieber auf eine Person alleine?
Lea Korte: In der Maurin geht es nicht nur um die Hauptperson Zahra, sondern zum Teil auch um ihre Familie. Damit habe ich schon den ersten Schritt zur Familiensaga hin gemacht. Und sicher wäre es reizvoll, die dort gespannten Fäden weiterzuspinnen: Die Geschichte der Mauren geht ja weiter, und damit auch die Geschichte von Zahra und den Ihren ...


Buchregal: Bleibst du der spanischen Geschichte treu? Oder gibt es eine Epoche oder Land, das dich zu einem Roman inspirieren könnte?
Was ist das Faszinierende für dich an der spanischen Geschichte?

Lea Korte: Die spanische Geschichte ist für mich naheliegend, weil ich in diesem Land seit über fünfzehn Jahren lebe und mich von Anfang an für seine Geschichte interessiert habe. Ich habe hier einen Heim-Vorteil: Ich spreche die Sprache, kann mir alles vor Ort ansehen, habe gute Kontakte und eine große Auswahl an Sekundärliteratur, weil ich eben auch spanische Bücher lesen kann. Das alles spricht schon dafür, dass ich erst einmal bei Spanien bleibe.

Aber auch deutsche Themen würde mich reizen, oder französische: da gab es auch sehr bewegte Zeiten, und bei einem solchen Thema könnte mir mein Mann sogar bei der Recherche helfen, weil er Franzose ist.


Buchregal: Glaubst du, dass Romane wie „Die Nonne mit dem Schwert“ das Rollenbild der Frau im Mittelalter in einem neuem Licht erscheinen lassen, sie zeigen, dass es auch damals schon starke Frauen gab?
Lea Korte: Nicht unbedingt. So wagemutige Frauen wie Catalina de Erauso waren wohl eher die große Ausnahme. Aber ich finde es wichtig zu zeigen, dass es schon immer Frauen oder Menschen überhaupt gab, die etwas mehr gewagt haben, die zu Neuem aufgebrochen sind – weil das auch uns heute Mut machen kann, uns nicht immer mit dem Althergebrachten zufrieden zu geben, sondern auch Neues zu wagen. Womit wir wieder bei Seneca angelangt wären ...


Buchregal: Welche Bücher werden von dir selbst gelesen. Hast du einen Lieblingsautor?
Lea Korte: Rebecca Gablé habe ich ja schon erwähnt, aber auch Ken Follett, Yaël Guiladi, Leon Feuchtwanger (Die Jüdin von Toledo!), Andrea Schacht, Iny Lorentz, Charlotte Thomas und Titus Müller lese ich gern. Derzeit lese ich ein Buch von Amim Maalouf, das mir ebenfalls ausnehmend gut gefällt – ach, es gibt so viele tolle, lesenswerte Bücher!



Buchregal: Es wird immer mehr gefordert, dass Kinder mehr lesen sollten. In deinen Romanen bringst du sehr viel Lehrreiches über Geschichte unter – Wäre ein Kinder– oder Jugendroman für dich vorstellbar?
Lea Korte:
Wie bringt man Kinder zum Lesen? Ich habe auch Kinder, und während mein Sohn mit seinen neun Jahren sehr gern liest und Geschichte absolut spannend findet und sicher ein begeisterter Leser für ein solches Buch wäre, treibe ich meine Tochter mit ihren dreizehn Jahren mit Büchern und Geschichte eher in die Flucht. Kurz: Ich habe leider noch nicht das Rezept gefunden, wie man Kinder zum Lesen bringt – und wenn es jemand findet, möge er es mir sagen!

Und einen Jugendroman schreiben ... ich weiß nicht. Ich glaube, mir liegen eher Romane für Erwachsene.



Buchregal: Romanreihen, die vor allem Liebe und Romantik zum Inhalt haben, zeichnen oft ein sehr „verklärtes“ Bild des Mittelalters; das Leben war aber hart und entbehrungsreich. Was hat dich am meisten betroffen gemacht bei deinen Recherchen über das Leben in dieser Zeit?
Lea Korte: Betroffen macht mich immer wieder, wie rechtlos Frauen und weniger Hochgestellte damals waren - und in vielen Regionen der Welt noch immer sind. Und nicht weniger betroffen hat mich gemacht, dass es schon einmal Zeiten gab, in denen die Menschen „weiser“ waren als heute und die verschiedenen Glaubensgemeinschaften weit friedlicher und toleranter miteinander umgegangen sind. Wie schade, dass das verloren gegangen ist, aber vielleicht kommt es ja wieder ...



Buchregal:
Was ist für dich das Faszinierendste an der Zeit, in denen deine Romane spielen?

Lea Korte:
Faszinierend finde ich an der Maurenzeit vor allem die Dinge, die uns Europäern fremd sind, wie zum Beispiel die „hammams“- und gleich danach, wie viel weiterentwickelter die Mauren als die alteingesessenen Europäer waren. Bei den Mauren gab es schon damals Frauen, die studiert haben, und überhaupt war es bei den hochgestellten Familien keine Seltenheit, dass die Töchter genauso unterrichtet wurden wie die Söhne – was im übrigen Europa erst sehr viel später der Fall war. Auch in sämtlichen Wissenschaften waren die Mauren den Europäern überlegen, vor allem in der Medizin: Abu l-Qasim, zum Beispiel, führte schon vor über tausend Jahren komplizierte Operationen durch! Und auch das Alltagleben der Mauren war nicht mit dem im übrigen Europa vergleichbar: Bereits damals gab es in vielen maurischen Häusern fließend Wasser und eine Zentralheizung, ihre „hammams“ waren ein Ort der Entspannung, Geselligkeit und Reinlichkeit, sie hatten riesige Bibliotheken, waren gebildet und belesen und wurden für ihre Toleranz gerühmt. Auf so einem Nährboden kann sich natürlich viel Gutes entwickeln. Aber zugleich gab es auch heftige Auseinandersetzungen – mit den kastilischen Christen. All das erschien mir als idealer „Hintergrund“ für einen farbenfrohen, spannenden Roman. Der Leser wird nun beurteilen müssen, ob mir das gelungen ist.

 

Buchregal: Vielen Dank für das Gespräch!

copyright by Barbaras Buchregal



Nun zur Frage::

Wie heißt der deutsche Schriftsteller und Autor von "Der Zauberberg" der Lea Korte tief beeindruckt hat?

zu gewinnen gibt es signiertes Exemplar von "Die Maurin"


Eine Mail mit der richtigen Antwort an :
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Einsendeschluss ist der 28. Februar 2010
die Ziehung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges und der Öffentlichkeit.Die Gewinner werden per Mail verständigt.

Fragen an die Autorin an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Unter den Fragen wird die orginiellste ebenfalls mit einer signierten Ausgabe des Romanes belohnt.

 
für den Inhalt verantwortlich Barbara Lechner