vom MDR Literatur Preis 2012, Sir Walter Scott Preis, bis zum “Menantes-Preis für erotische Dichtung” -es sind jede Menge Literaturpreise ausgelobt

20. Januar 2012 – 11:35 Uhr | von B. Lechner

Das Jahr 2012 kann der Wendepunkt für so manchen noch unbekannten Autor sein. Vielleicht schon erstes Buch veröffentlicht, aber der Bekanntheitsgrad ist noch bescheiden gering. Eine oder zwei Erwähnungen in der Zeitung oder in einem Provinzblättchen, aber wie wird man einer breiten Öffentlichkeit bekannt? Eine Möglichkeit ist seine Werke, meistens werden unveröffentlichte verlangt, bei diversen Auschreibungen einzureichnen.
Jedes Jahr werden zahlreiche Preise ausgeschrieben, bei sehr vielen jedoch kann der Autor sein Werk nicht selbst einreichen, hier werden Vorentscheidungen bereits von den einzelnen Gremien und Jurymitgliedern getroffen. Bei einigen jedoch kann man seine Werke selbst einreichen, zu beachten ist jedoch, die Veranstalter haben sehr genaue Vorgaben, es werden grösstenteils nur unveröffentlichte Texte berücksichtigt.
Natürlich träumt ein jeder Schriftsteller davon die Einladung zum Ingeborg Bachmann Preises (Interessierten steht es frei, sich bis spätestens 20. Februar 2012 -Datum Poststempel, mit einem Text an ein oder mehrere Jurymitglieder zu wenden. Die schriftliche Empfehlung eines Verlages oder einer Literaturzeitschrift ist jedoch für die Bewerbung zwingend erforderlich), in seinem Briefkasten zu finden, oder auf der Short List des Deutschen Buchpreises zu landen, aber bis dorthin ist es ein langer Weg.

Fangen wir mit einer kleine Ausschreibung in der Schweiz, allerdings auch für Nichtschweizer an. Die Schweizerische evangelische Allianz sucht Beiträge (Lyrik und Prosa) zum Thema „Neuanfang“ gesucht. Neben der Veröffentlichung auf der Website und in Regionalzeitungen gibt es immerhin für Erwachsene: 350 Franken für Kinder und Jugendliche: 150 Franken.
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Ausschließlich in der Schweiz geborene oder in der Schweiz lebende Autorinnen und Autoren können ihre Texte zum ersten «entwürfe»-Literaturwettbewerbs, unter dem Thema “Jackpot” einreichen. Ein Prosatext im Umfang von max. 18.000 Zeichen oder bis zu 5 Gedichte dürfen eingereicht werden, Einsendeschluss ist der 31. Januar 2012 (Poststempel). Dotiert ist der Preis mit 1800 Schweizer Franken, aber hier entscheiden die Autoren selbst wie der Preis vergeben werden, entweder bekommt einer den Jackpot oder aber….
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Barbara Frischmuth und Georg Petz sind Teil der Jury die Sieger es LITERATURWETTBEWERB 2012 ROMAN, der Akademie Graz wählen werden. Dieser Preis richtet sich ausschliesslich an Autorinnen und Autoren mit österreichischer Staatsangehörigkeit, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Preis ist dotiert mit insgesamt 7.400 Euro, Einreichfrist ist der 29. Juni 2012 (Datum des Poststempels). Es dürfen nur nicht veröffentlichte Romane in deutscher Sprache eingereicht werden.
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Kulturhauptstadt 2012 Maribor

19. Januar 2012 – 17:13 Uhr | von B. Lechner

Maribor ist die zweitgrößte Stadt Sloweniens und von Graz in einer Stunde Fahrzeit erreichbar. Nach der Auszeichnung zur Alpenstadt 2000 wurde Marburg an der Drau, wie der deutsche Name der Stadt ist, zur Kulturhauptstadt 2012 gewählt. zusammen mit dem portugiesischen Guimaraes.
Im Vergleich zu den Portugiesen müssen die Verantworlichen in Slowenien mit einem Mini Budget auskommen, nur 8,5 Millionen Euro sind von den veranschlagten fast 50 Millionen Euro übriggeblieben. Gute Laune, ein äussert vielfältiges Programm und eine gehörige Portion Optimismus, statt Neubauten, (die Pläne eines neu erbauten Kultur- und Galeriezentrum am Drau-Ufer mussten aufgegeben werden), und teuerer Spektakel, werden in der Stadt mit den 300 Sonnentagen nun in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen.

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Adelbert-von-Chamisso-Preis – ein Preis für Migrationsliteratur

18. Januar 2012 – 09:16 Uhr | von B. Lechner

“Meine Absicht geht dahin, neben der Linderung von allerhand Not vor allem auf die Hebung der sittlichen, gesundheitlichen und geistigen Kräfte des Volkes hinzuwirken.”
Robert Bosch, 1935

Von der “Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik” die in Stuttgart 1886 von Robert Bosch eröffnete, bis hin zu einer der großen Stiftungen Deutschlands – Robert Bosch war seines Lebens schon ein Förderer und Mäzen, seine Stiftung wirkt in seinem Sinne weiter und lobt neben dem Journalistenpreis für Bürgerschaftliches Engagement, dem Deutschen Schulpreis auch seit 1985 den mit 15.000 Euro dotierten Adelbert-von-Chamisso-Preis und die beiden dazugehörigen Förderpreise mit je 7 000 Euro aus.
Benannt ist der Preis nach dem deutschen (mit französischen Wurzeln) Naturforscher und Dichter Adelbert von Chamisso (* 30. Januar 1781 Ante,Châlons-en-Champagne, Frankreich; † 21. August 1838 in Berlin). Nach seiner Erziehung als Page am Hofe von Luise Friederike von Preußen in Berlin, folgte danach der Militärdienst in der preußischen Armee es folgten eine Weltumsegelung, er war Kartograf und Schriftsteller und Botankiker.
Als Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften, wo er auf Vorschlag von Humbolt aufgenommen wurde, veröffentlichte er seine älteren Gedichte und auch seinen Reisebericht, nicht nur in Deutsch sondern auch in der Hawaiischen Sprache.
Auf Grund dessen, das er Deutsch nicht als Muttersprache hatte, aber in dieser im fremden Sprache seine literarischen Werke schrieb, wurde er als Namenspate für den ersten deutschsprachige Migrantenliteraturpreis ausgewählt.
Der Preis wird ausschliesslich an deutschsprachige Werke von Autoren, die nichtdeutscher Sprachherkunft sind, verliehen. Bei der Vergabe der beiden Förderpreise werden im Gegensatz zum Hauptpreis auch jene Werke berücksichtigt, die noch nicht veröffentlicht wurden.
Michael Stavari? (* 1972 in Brno), wurde für seinen Roman Brenntage (erschienen im (C.H. Beck Verlag 2011) ausgezeichnet.
Michael Stavaric emigrierte 1979 nach Österreich und studierte an der Universität Wien Bohemistik/Publizistik. Heute lebt er als freier Schriftsteller, Übersetzer und Ghost-Writer In Wien. Bereits 2008 wurde er mit dem “Adelbert-von-Chamisso-Preis, Förderpreis” geehrt 2009 erhielt er den “Literaturpreis Wartholz”.
Akos Doma (1963 in Budapest geboren) erhält für Die allgemeine Tauglichkeit (erschienen im Rotbuch Verlag 2011) einen der beiden Förderpreise, der zweite geht an den albanischen, heute in Wien lebenden Autor Ilir Ferra für seinen Roman Rauchschatten, erschienen bei Edition Atelier der Wiener Zeitung 2010

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Science Fiction aus dem Südburgenland

17. Januar 2012 – 10:56 Uhr | von B. Lechner

Trifft man Barbara Schmid das erste Mal, würde man die zarte, blonde Autorin eher dem Genre Romantik, Herz und Schmerz zuordnen, vor allem weil sie auch noch einer zweiten Leidenschaft frönt, der Pferdezucht. Aber so viel zum Thema Klischee. Aber, dann kommt die Antwort; “Ich schreibe Science -Fiction..“ Aha, nun, das ist mal die erste Überraschung, weibliche Autorinnen in diesem Bereich, vor allem aus dem deutschprachigen Raum, sind eher die Ausnahme, die zweite folgt dann bei der Lesung, die dritte als sie mir ihre Bücher in die Hand drückt. Schwer, sehr schwer, liegen sie in der Hand. Keine dünnen Büchlein, sondern richtige Wälzer, um die 600 Seiten (broschiert und dünn geschrieben…), immerhin es sind schon drei Bände erschienen, Band vier erscheint demnächst. Verborgen schlummerte bisher das Talent in den unendlichen Weiten des Südburgenlandes….

Science Fiction, die unendlichen Weiten des Weltraumes, Captain Kirk, Pherry Rhodan und Stark Treck lässt grüssen?
Die Nebenmenschen Saga ist mehr als Romane um ausserirdische Lebensformen, ferne Planeten. Wird man in vielen Werken von der Technik gerade überrollt, manche (vorwiegend die männlichen) Autoren lassen sich in seitenweise Ausführungen über Antriebssysteme, technische Fortschritte aus, die eher an Bedienungsanleitungen erinnern, stehen bei der Südburgenländerin mehr die Menschen im Vordergrund. Vor allem die Auswirkungen auf die Gesellschaft und den Menschenheit, welche die Schaffung und das jahrelange Zusammenleben mit künstlichem geschaffenen Leben hat, wird von ihr aufgezeigt. Die Nebenmenschenromane sind Zukunftsromane, aber die Wissenschaft träumt schon immer von der Schaffung einer künstlichen Intelligenz, fernab von einfachen Robotern oder Computern, von Geschöpfen die dem Menschen ähneln. Zwar sind Weltraum und Zukunft hier vorhanden, aber Science Fiction ist mehr als das. Es geht in reinen Science Fiction darum, das etwas möglich sein könnte, durch wissenschaftlichen Fortschritt, durch neue Erkenntnisse. Nicht zuverwechseln mit Science Fantasy, wo starke Bezüge zu Spirituellem vorhanden sind. Gleichzeitig ist Nebenmenschen auch ein utopischer Roman, da er eine komplett neue menschliche Gesellschaft zum Inhalt hat, nicht vergleichbar mit der heutigen Gesellschaftsstruktur. Psychologische und gesellschaftliche Aspekte, keine Kämpfe gegen Aliens oder andere extraterrestrische Lebensformen, und der Kampf um Gleichheit sind die zentralen Themen die sich als Leitstränge durch die Romane ziehen.
Vor allem ein Thema steht im Mittelpunkt, die Ausgrenzung. Die Hauptprotagonisten sind ein Nebenprodukt, ein nun unerwünschtes. Anders als die Menschen, werden sie degradiert, zur Hexenjagd freigegeben. Sie sind anders als ihre Schöpfer und durch ihre Intelligenz werden sie zur Gefahr, es kommt zur Rassentrennung, sie werden zu Nebenmenschen. Einem Nebenmenschen werden keine Menschenrechte zugestanden. Anderssein wird bestraft. Read More »

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Geld regiert die Welt- aber wie erklärt man das?

16. Januar 2012 – 13:59 Uhr | von B. Lechner

Warum die Krise immer wieder kommt …… erklärt Dr. Hans-Christoph Liess in „Regiert das Geld die Welt“ .Erschienen im Arena Verlag jetzt im Jänner 2012.
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“Was verkauft sich besser? Brötchen oder Stecknadeln? Brötchen brauchen wir alle, aber wer braucht schon Stecknadeln? Mithilfe simpler Alltagsbeispiele wie diesem hier und frechen Graphic Novel-Passagen erzählt Hans-Christoph Liess Geschichte und Geschichten rund um das ökonomische Denken. Hier werden Alltagssituationen zum Ausgangspunkt für so manches Aha-Erlebnis. Ganz gleich, ob es um Marktwirtschaft, Kapitalismus oder Kommunismus geht. Denn hinter jeder Theorie steckt immer eine Idee – und die ist oft ganz einfach.” (Verlagstext Arena)

Dieses Buch bietet solides Basiswissen in Zeiten der Wirtschaftskrise. Es erklärt Grundlagen verschiedener Wirtschaftstheorien so anschaulich und mitreißend, dass keiner, der es gelesen hat, den Wirtschaftsteil beim Frühstück wieder zur Seite legen möchte.
Dr. Hans-Christoph Liess, geboren 1972 in Belgien studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik in Deutschland, England und Frankreich und forscht heute als Wissenschaftshistoriker über die Geschichte der Wirtschaftswissenschaften. Im Rahmen dieser Tätigkeit entwickelte er gemeinsam mit seinen Studenten lebensnahe Erklärungsmodelle rund um eine gewisse Greta. Das Ergebnis ist in diesem Buch zu finden.
Eigene Wirtschaftsfragen an den Autor können die Leser stellen unter:

www.wirtschaft-fragen.de

Buch erhältlich bei
und im gutsortierten Fachhandel.

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„Nordeifel-Mordeifel Krimitage“ loben Krimi-Förderpreis aus

16. Januar 2012 – 12:38 Uhr | von B. Lechner

Eine Buchveröffentlichung im auf Eifel-Krimis spezialisierten KBV-Verlag, eine Trophäe – und vielleicht der erste Schritt zu einer glanzvollen Karriere als Krimiautorin/Krimiautor: damit lockt der „JACQUES BERNDORF-PREIS – Förderpreis für Eifelkrimis“, der erstmals in diesem Jahr ausgeschrieben wird. Wer mitmachen will, muss sich allerdings beeilen: Einsendeschluss für Exposé und 20-seitigen Krimi-Einstieg ist der 10. Februar.

Wichtigste Teilnahmebedingung für Autoren: Es muss der erste Kriminalroman sein, der in der Eifel spielt. Mitmachen können nicht nur Debütanten, sondern auch Autoren, die sich bislang mit anderen Genres oder Schauplätzen beschäftigt haben. Auslober des Preises ist der Kreis Euskirchen. Die Preisverleihung ist bei den erstmals in 2012 veranstalteten „Nordeifel-Mordeifel Krimitage“ vom 6. bis 9. September in und um den Nationalpark Eifel.

Wer Preisträger wird entscheidet eine Jury, die aus den Krimiautoren Andreas Izquierdo und Elke Pistor, Kerstin Juchem vom Literaturhaus Nettersheim, Klaus Ring, Kulturreferent des Kreises Euskirchen und Volker M. Neumann, Lektor des KBV-Verlages besteht.

Teilnahmebedingungen:
Umfassendes Exposé: Inhalt und Struktur des Krimis
20-seitiger Einstieg in den Krimi
beides in fünffacher Ausfertigung in Papierform
Die Handlung des Krimis muss sinnvoll und erkennbar in der Eifel spielen
Einsendeschluss: 10.2.2012

Adresse zur Einsendung
Struktur- und Wirtschaftsförderung
Kreis Euskirchen
Jülicher Ring 32
53879 Euskirchen

Die Eifel scheint die Autoren ja richtig zu inspirieren, es gibt nicht nur einen Eifelkrimi Wanderweg, sondern auch den dazupassenden Reiseführer.


Jacques Berndorf, alias Michael Preute, der Grand Seigneur der Eifelkrimis, (der 1936 in Duisburg geborene Schriftsteller ist der Namenspate des Preises) und wünscht mit den Worten:
„Ich würde mich freuen, wenn alle Leute, die glauben, schreiben zu können, einfach mitmachen. Meistens fehlt der Mut zur ersten Seite. Viele glauben, das interessiert doch keinen. Das ist völlig falsch! Die Menschen haben großen Hunger nach guten Geschichten.“
allen Bewerben viel Glück.

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Nora Bossong erhält den Peter Huchel Preis

16. Januar 2012 – 10:20 Uhr | von B. Lechner

Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur, 1974 der Andreas-Gryphius-Preis und der Lessing-Ring,Literaturpreis der deutschen Freimaurer. 1976 Aufnahme in den Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste, Europalia-Preis 1977, 1979 Jacob-Burckhardt-Preis und dem Eichendorff-Literaturpreis ausgezeichnet, Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Die Rede ist von Peter Huchel, einem deutschem Lyriker (geb. 3. April 1903 in Lichterfelde bei Berlin; gestorben 30. April 1981 in Staufen), der einer der Lyriker Deutschlands des 19. Jahrhunderts. In der ehemaligen DDR wurde er nach Sendeleiter, Chefdramaturg, der künstlerische Direktor des ostdeutschen Rundfunkes. Auf Grund seiner systemübergreifenden künstlerischen Konzeptionen für Sinn und Form (einer literarischen Zeitschrift, gegründet von Johannes R. Becher und Paul Wiegler), wurde er von offizieller Seite stark unter Druck gesetzt, nachdem er sich weigerte den ihm für seinen Lyrikband “Chausseen, Chausseen”(Fischer Verlag 1963) verliehenen westdeutschen Fontane-Preis zurückzuweisen, wurde ihm Publizieren und Reisen daraufhin untersagt.
Weder konnte der der Berufung an den Lehrstuhl für Poetik an die Universität Frankfurt folgen, noch zur Preisverleihung des “Großen Kunstpreises von Nordrhein-Westfalen” 1968 nach Westdeutschland reisen, zahlreiche Schikanen des Stasi Regimes erschwerten sein Leben, so wurde auch seine Post konfisziert. In seinen Werken hat der Lyriker dies verarbeitet, erst 1971 durfte er ausreisen, einer der wichtigsten Fürsprecher neben der West-Berliner Akademie der Künste, des Präsidenten des Internationalen PEN-Zentrumsfür für ihn war Heinrich Böll (Literaturnobelpreisträger 1972).
In Gedenken an den Schriftsteller wird seit 1984 jährlich vom SWF, von 1999 an vom SWR, und vom Land Baden-Württemberg der mit 10.000 Euro dotierte Peter-Huchel Preis verliehen. Ausgezeichnet werden damit Einzeltitel, die eine wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Lyrik im deutschen Sprachraum leisten.
Am 3. April 2012 wird dieser Preis an die erst 30-jährige Lyrikerin Nora Bossong verliehen. Ihr Debütroman “Gegend“(Gebundene Ausgabe: 127 Seiten erschienen bei Frankfurter Verlagsanstalt; September 2006); erzählt vom Machtkampf zweier Schwestern um den Vater. Ausgezeichnet wird sie für ihren Gedichtband “Sommer vor den Mauern” erschienen im Carl Hanser Verlag März 2011.

“Lyrik ist kein Mittel, sich der Welt zu versichern, gute Lyrik hält die Welt in der Schwebe, auf dass sie neu gewogen werde. Für solch einen Kraftakt aber braucht es ‘leichtes Gefieder’. Nora Bossong ist es gegeben.” Tobias Lehmkuhl, Die Zeit, 17.03.11

“Bossongs Gedichte sind vollgesogen mit Geschichte, und sie versteht es grandios, binnen weniger Verse jahrzehnte- oder auch jahrhundertealte Vergangenheit und Gegenwart ineinanderlaufen zu lassen. ” Andreas Wirthensohn, die tageszeitung, 27.08.11

“Um die Autorin mit ihren eigenen Versen zu loben: Es ist tatsächlich “unfassbar/ wie weit man bisweilen mit Worten reicht”. Katrin Schuster, Stuttgarter Zeitung, 18.11.11

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Politthriller aus Torgau

15. Januar 2012 – 16:25 Uhr | von B. Lechner

Eine Romanfigur zu erschaffen mag für viele leicht erscheinen, aber es schwer einer fiktiven Person nicht nur ein Leben, Träume, Sehnsüchte und Ängste einzuhauchen, noch schwerer ist es aber diese Person über mehrere Bände am Leben zu erhalten.
Steffen Bärtl hat vor zwei Jahren eine solche Person erschaffen, André Hartmann, Diplomat, Ehemann, Vater und einfach nur ein Mensch von nebenan. Im ersten Band unfreiwillig in die Verwicklungen der internationalen Geheimdienste geraten, ist er nun im dritten Band wieder auf den Schauplätzen der aktuellen politischen Bühnen unterwegs.
Diesesmal ist die Handlung hauptsächlich in Afrika angesiedelt, ein Thema das seit Jahren vor allem westliche Welt stark polarisiert. Kindersoldaten, Bürgerkrieg und Waffenhandel- mittendrin ein deutscher Diplomat der mehr oder weniger unfreiwillig in die Schusslinie gerät.
Vor der Küste Somalias treiben Piraten ihr Unwesen, aus Geldgier kapern sie die großen Schiffe der westlichen Konzerne. Vor laufender Kamera wird gemordet, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, Ärzte die um zu helfen in das Krisengebiet des Landes reisen um der Bevölkerung zu helfen, werden überfallen und getötet.
Hartmann reist zum ersten Mal auf den afrikanischen Kontinent, das Leid der Flüchtlinge trifft ihn, trotz der diplomatischen Berichte die ihn vorab informiert habe, wie ein Schlag ins Gesicht.
Auf dem Papier sind es nur Zahlen, in Wirklichkeit sind es Menschen, Kinder, Frauen und Männer die am Verhungern sind. Teils durch die Trockenheit, aber auch durch die andauernden Bürgerkriege in ihrem Heimatländern sind sie gezwungen, auszuharren, zu warten , auf die rettende Hilfe aus dem Westen oder auf den Tod.
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Schalt das Licht aus!!! Energiesparen- hat es einen Sinn und wie?

12. Januar 2012 – 12:50 Uhr | von B. Lechner

Die Heizölpreis explodiern, die Stromnachzahlung im kommenden Frühjahr bereitet jetzt schon so manchen schlaflose Nächte, alternative Energieformen boomen, und sparen ist momentan ein “Trend”, beim Engergiesparen sowieso. Nur was ist wirklich nützlich und welcher Tipp ist ein Irrtum?
Markus Groll hat 50 Mythen rund ums Energiesparen so richtig unter die Lupe genommen. Vom Bildschirmschoner, vom Duschen, Standbye, von den Kleinigkeiten im Alltag aber auch die großen “Dinger” hat er auf Effizienz und Kostenerparnis hin überprüft.
Seit seiner Rede in Oslo hat Arnold Schwarzenegger auch eine kleine, verträumte Stadt im Südburgenland in die Schlagzeilen gebracht. Güssing mit seiner Technologie und mit seiner Vorreiterstelle in Sachen autarke Energieversorgung. Der Energiebedarf von Güssing wird von zwei Biomassekraftwerken (Holzvergasung/Dampfturbine) sowie einer Photovoltaikanlage abgedeckt, der gewonnene Strom wird in das Netz der BEWAG (Burgenländisches Stromunternehmen) eingespeist, zum Öko-Tarif. Doch ist Öko hier auch immer wirtschaftlich gesehen die beste Lösung oder ist ÖKO-Energie teurer als herkömmlich gewonnene?
Am 22. Jänner wird Schwarzenegger nach Güssing anreisen, sich die Umweltanlagen genauer erklären lassen, sicher ist das die 4500 Einwohner zählende Stadt mit ihrem Technologiezentrum und Energieversorgungsprojekt eine Vorreiterrolle nicht nur national, sonder auch international einnimmt, doch spart man damit wirklich Energie und Geld?
Mit “grün” lässt sich gut auf Wählerfang gehen, doch was halten die Versprechungen wirklich? Ist der Strom aus meiner Steckdose wirklich alternativ erzeugt? Zahlt es sich aus mehr hinzublättern wenn dafür weniger Energieverbrauch versprochen wird?

Hausfrauen kennen es, bei Wäschebergen gibt es nicht praktischeres und bequemeres als einen Wäschetrockner, vor allem in der kalten und feuchten Jahreszeit. In Wohnungen wird der Wäscheständer nicht gerade als Lieblingsmöbelstück gesehen, sieht ja nicht gerade gemütlich aus wenn dieser im Wohnzimmer herumsteht wenn Besuch kommt. Ab in den Trockner mit der Wäsche, auch das Bügeln erspart man sich damit teilweise, flauschige Handtücher gibt es dazu gratis. Doch diese E-Geräte sind noch immer als wahre Energiefresser verschrieen, hier zeigt der Sachbuchautor und Journalist auf, die Dinger sind besser als ihr Ruf.
Markus Groll ist mit seinem Buch nicht gegen das Energiesparen, sondern zeigt uns vielmehr wie wir richtig sparen, wo eine Möglichkeit dazu besteht, was aber auch nur ein Mythos ist und auch durch die Verbesserung der Geräte und der Technik in den letzten Jahren überholt ist und somit Schnee von gestern.

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Die schärfste Boygroup der Milchstraße ist im TV gelandet.

1. Dezember 2011 – 14:47 Uhr | von B. Lechner

Wer verbirgt sich hinter den “Chippendales der Phyisk” (Alfred Dorfer) eigentlich?

Eine sehr treffende Eigenbeschreibung: ein sehr dicker Experimentalphysiker, ein dicker Kaberettist und ein alter Professor für Theroretische Physik- unterstützt von einem glatzköpfigen Visual Artist.
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Im Rahmen der Donnerstag Nacht gibt es die Science Busters im Fernsehen zu bewundern.
Am 29.12.2011, 23:10 Uhr auf ORFeins gehts um “Tatort Gehirn”:
Univ.-Prof. Dr. Heinz Oberhumer, Univ.-Lektor Mag. Werner Gruber und Satiriker Martin Puntigam gehen unter anderem folgenden Fragen nach:
“Was haben der weibliche Orgasmus und Wachkoma gemeinsam?”
Ist es schwerer zu denken “Die Raumzeit ist gekrümmt” als “Geh scheißen”?
Am 5. Jänner 2012, 22:45 Uhr, ORFeins, laden die Science Busters zur Global Warming Party ein:
2007 wurde der Klimawandel noch mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, aber seit Fukushima hat er voll abgelost.
In dieser Sendung untersuchen die Science Busters, warum die sogenannte Energiewende mittlerweile auf dem Niveau einer alttestamentarischen Bibelstunde diskutiert wird und warum aber trotzdem ausgerechnet die Gründung einer Religion die Atomkraft sicherer machen könnte. Mit Stadionrock!

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Und warum soll man sich das anschauen? Weil Physik fantastisch ist!
2007 von den beiden Physikern Heinz Oberhummer und Werner Gruber zusammen mit dem Kabarettisten Martin Puntigam und dem Visual Artist Christian Gallei gegründet, hielten sie Vorträge im Audimax unter dem Aspekt “Science in Films”. Hier versuchten sie Filme auf wissenschaftliche Realität zu untersuchen. „Topwissenschaft und Spitzenhumor müssen keine Feinde sein!“ unter diesem Motto wurde das Kabarettprogramm ergänzt durch experimentelle Versuche und Ausschnitte bekannter Filme aus Hollywood.
Heute präsentieren sie ihre Aufführungen im Rabenhof Theater und im Technischen Museum in Wien, Gastspiele in verschiedenen Theatern im deutschen Sprachraum sind regelmäßig ausverkauft. Unter “Science Busters for Kids” ist auf dafür gesorgt das Kinder und Jugendliche sich für Physik begeistern können.
* Kann Beten tödlich sein?
* Was haben Orgasmus und Wachkoma gemeinsam?
* Wo kann man in einem Paralleluniversum am billigsten Urlaub machen?
* Wie bastelt man ein Blutwunder?
* Gelingt beim Lichtfasten das Abnehmen mit Energiesparlampen noch besser?
* Warum ist die Pest schuld am iPhone?
* Muss man für schweres Wasser Übergepäck zahlen?
* Kann die Auferstehung mit Antimaterie erklärt werden?
* Kann man Lamakot als MP3-Player verwenden?
* Wie feiern Goldfische Weihnachten?
* Kraftorte, Himalajasalz, Granderwasser – Evolutionsdruck durch Esoterik?
* Darf man mit einem homöopathischen Vollrausch noch Autofahren?
Das sind Fragen denen sie unter anderem in ihrem Buch Wer nichts weiss muss alles glauben, (Verlag: Ecowin Verlag 2010) nachgehen und beweisen das Physik nicht nur trockene Wissenschaft ist sondern auch Spass machen kann, sehr viel Spass……



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