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postheadericon Meine letzte Stunde

 

Dem Buch ist ein Lesezeichen beigelegt, ein Maßband. Wenn Sie es aufklappen halten sie 100 Lebensjahre in der Hand. Auf der linken Seite reißen Sie den Teil bis zu ihrem aktuellem Lebensalter weg,. Das was Sie dann in ihren Händen halten ist der Rest ihres Lebens.

Gewidmet hat Andreas Salcher das Buch jenem Menschen der seine Hand halten wird. Wissen Sie wer Ihre Hand halten wird- und wann ihre letzte Stunde anbricht.?

Salcher stellt hier eine Frage in den Raum die uns alle beschäftigt, aber die wir nicht beantworten können und deren Auflösung uns Angst bereitet. Wir leben im hier und heute, verdrängen es darauf zu achten wie viel Zeit wir bereits vergeudet haben. Ein Tag hat viele Leben, so der Autor, und stellt uns gleichzeitig die Frage wie viele dieser Leben verpassen wir? Den Zugang zur letzten Stunde erhielt Andreas Salcher durch den langsamen Krebstod eines guten Freundes, erlebte die Zeit von Diagnose über Hoffung bis zum Begräbnisse. Ein Fegefeuer auf Erden bis zur Akzeptanz das man sterben wird. Die frage, war das mein Leben? Wann stellt man sie sich- mit 30 oder 50 oder wenn der Tod anklopft? Wer tut sich dann leichter beim Sterben- der Gläubige oder jener der Atheist, der erkennen muss das danach nicht besseres mehr kommt?.

 

Wer hier ein Buch über den Tod und das Sterben sucht, wird ein Buch finden das JA zum Leben sagt, den Leser auffordert die noch bleibende Zeit zu nutzen, sich zu hinterfragen was will ich noch vom Leben und soll das alles gewesen sein?  Ja , es geht hier auch um das Sterben, den Tod von Menschen wo man sich fragt ist das nicht zu früh das er gehen muss?  Denn Sinn des Lebens suchen, wir bauen unsere Bausteine die uns Halt geben selber, wenn wir ihn nicht finden liegt es daran das wir blind durchs Leben gehen.

Sich selber mit dieser Frage aueinanderzusetzen ist nicht leicht, und stellt viele Fragen in den Raum, die Beantwortung dieser kann sich ein jeder nur selbst geben. Was wir mit unserem Leben anfangen, ob es einen Sinn hat, dafür sind wir alleine selbst verantwortlich, niemand kann uns dies abnehmen. Wann unser letzte Stunde wirklich kommt können wir nicht beeinflussen.

 


salcherDr. Andreas Salcher, ist vielen durch sein Buch Der talentierte Schüler und seine Feinde
oder sein Buch über die Verletzlichkeit der menschlichen Seele, Der verletzte Mensch (meistverkauftes Sachbuch 2009) bekannt.
Zusammen mit Dr. Bernhard Görg gründete er ,nach einem Treffen mit Sir Popper, die erste Schule für besonders begabte Kinder in Österreich, diese zählt heute den besten Schulen für Hochbegabte in Europa.
Paulo Coelho,der Dalai Lama,Isabel Allende , Gunter Blobel, Kary Mullis,und andere Wissenschaftler,Künstler, Autoren und auch religiöse Autoritäen haben an den von ihm im Jahr 2004 in Leben gerufenen “Waldzell Meetings” im Stift Melk teilgenommen.
Ein großes Anliegen von Dr. Salcher sind die Kinder, und deren Bildung ,vor allem die Schule von morgen. So hat er das Projekt „THE CURRICULUM PROJECT – Creating the Schools of Tomorrow“ ins  Leben gerufen, mit einem Hauptanliegen – (Zitat) “Im Zentrum steht das Lebensrecht jedes Kindes dieser Welt auf die Entfaltung seiner Talente.”

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für den Inhalt verantwortlich Barbara Lechner