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postheadericon Seventeen Moons - Eine unheilvolle Liebe

 


  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: cbj (12. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • Buch hier erhältlich
  • amazon.de
    Bücher bei Libri.de

 

Versteckt im hintersten Winkel von South Carolina befindet sich das kleine, verschlafende und normale Städtchen Gatlin. Jeder Tag hat seine normale Ordung, auch für Ethan Wate.

Doch dann kam Lena in sein Leben. Das geheimnisvolle Caster-Mädchen mit den unheimlichen Kräften.

 

Bereits im Band „Sixteen Moons“ ließen uns die Autorinnen wissen, dass es sicher nicht bei einem einzigen Band bleiben wird. Der zweite Band erscheint im Gegensatz zu seinem Vorgänger viel düsterer und nicht selten läst er die Leser an der Liebe zwischen Ethan und Lena zweifeln.

 

Die Handlung bginnt mit dem Begräbnis von Lenas Onkel Macon Ravenwood. Doch schon bei der Beerdigung tauchen Gestalten auf, die Ethan nicht ganz geheuer sind. Lena gibt sich die Schuld am Tod ihres Onkels, die Trauer des Mädchens zieht sich durch den ganzen zweiten Teil. War Lena im ersten Teil in ihrem Leben noch ein typsisch amerikanischer Teenager, die Geschichte noch heiterer und leicht, ist der zweite Teil um einiges gereifter. Mehr die Dramatik, die Frage nach dem »Wohin und Woher« ist nun in den Vordergrund gerückt. Auch die beiden Figuren Oliva und John Breed sind nur schwer einzuschätzen, vor allem das Verhältniss zwischen Lena und John bringt etwas von Antiphatie in das Spiel. Olivia, die Austauschschülerin aus England nimmt sich Ethans an, ist zur Stelle wann immer er eine Unterstützung und auch eine Schulter zum anlehnen braucht. So kommt es zu einer Art Dreiecksbeziehung, der Untertitel, eine unheilvolle Liebe, sagt ja schon einiges aus.

Lena zieht immer mehr von Ethan zurück, obwohl es eher eine Flucht vor ihr selbst gleicht. Die Ungewissheit - wird sie eine helle oder eine dunkle Hexe werden quält sie , sowie die sich überschlagenden Ereignisse treiben einen immer größer werdenden Keil zwischen das ungleiche Paar. Ethan wird nun immer mehr in die Welt des Mythischen hineingezogen. So eröffnen sich ihm Neuigkeiten, die er anfangs nicht glauben kann oder auch nicht will. Glaubhaft schildern die Autorinnen den Gefühlswirrwarr in dem sich die beiden Hauptprotagonisten befinden. Gut oder Böse, die Unsicherheiten, die Fragen, all das macht die Geschichte für junge Leser glaubhafter und auch trotz aller Fantasy nachvollziebar.

 

Ethan selbst erscheint um einiges gereifter, seine Liebe zu Lena ist nicht nur unverändert stark, sondern auch tiefer und emotionaler geworden. Doch die Schmetterlinge einer jungen Liebe müssen nun gegen die Trauer, Einsamkeit und Verzweiflung von Lena ankämpfen.

 

Das die sonst auch so normalen erscheinenden Einwohner von Gatlin doch nicht so »normal« und harmlos sind wie angenommen, bringt noch einen zusätzlichen Handlungsbogen in den Roman. Das typsiche, im ersten Teil oft klischeemässig anmutende, nun aber doch mit ein wenig Ironie gezeichnete Südstaatenleben verbirgt doch einiges an Geheimnissen.

Nach und nach wird dem Jungen bewusst, dass jeder seine Geheimnisse hat, selbst seine Mutter... und auf der Suche nach Lena wird Ethan eröffnet, dass er doch mehr mit dem Mythischen zu tun hat als ihm lieb ist.

Wohltuend ist, das anders als im Vorgängerroman, die Schilderungen des amerikanischen Bürgerkrieges verzichtet wird, diese sorgten im ersten Band teilweise für etwas Langweile.

 

Ein weiterer Song, der plötzlich auf Ethans I-pod auftaucht, lässt uns ahnen, dass es noch nicht zu Ende ist, denn:

Eighteen Moons, eighteen spheres,

From the world beyond the years,

One Unchosen, death or birth,

A broken Day awaits the Earth



… es ist noch nicht vorbei

 

 

 

Seventeen Moons gehört zu jenen zweiten Teilen die um einiges besser sind als der erste Teil. Durch den Cliffhanger am Ende wird die Spannung auf die Fortsetzung erhöht.

Kami Garcia und Margaret Stohl geben den Hexen eine neue Bedeutung und auch ein neues Bild. Sie verpackten die Liebe zweier (mehr oder weniger normalen) Teenagern in eine jahrhundert alte Geschichte und voller Fabelwesen ein, wie Caster ( Lena), Inkubus (Onkel Macon), Sirene ( Riley) und auch Vodoo und andersartige Magie wird von Amma vertreten.Alles was uns als Magisches bekannt ist findet hier seinen Vertreter.

Den beiden kam die Idee zu ihrer Geschichte  bei einem gemeinsamen Essen und aus dieser Idee folgte mit dem ersten Teil  ein weltweiter Bestseller, der in über 20 Ländern verkauft wurde.

Wer nur die normalen Hexen aus den Werken wie Scheibenwelt oder Grimms Märchen kannte, wird überrascht sein, dass dieses Vorurteil einer krummnasigen, alten Frau auf einem Besen in diesem Roman völlig missachtet wird und dazu wird eine ganz andere Bezeichung für Hexe verwendet: Caster. Auch die nicht ganz freiwillige Zusammenarbeit zwischen einer Vodoozauberin und einem Inkubus findet man nicht immer.

 

 

Die Rezension zum ersten Band Sixteen Moons hier auf dem Buchregal

 

 

Passend auf die Ziegruppe zugeschnitten gibt es nicht nur eine Website (hier zu finden), mit E Cards, Song, Trailer und mehr. Die offizielle Website zum Buch (engl) ist hier zu finden.

 

 

 
für den Inhalt verantwortlich Barbara Lechner